Aktuelles

Auch hier nochmal herzlich Willkommen auf unserer neuen Website!!!

Wir hoffen sie gefällt euch so gut wie uns und ihr findet euch ganz schnell zurecht.

Im November haben wir natürlich auch neben der Website noch ein paar Highlights für euch:

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Am 27.11. startet ein neuer Anti-Giftköder-Kurs.

Bei Interesse meldet euch bitte zeitnah an, damit wir genügend Teilnehmer*innen für den Kursstart haben.

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Wir haben neue Termine für die Anfängerkurse bei unseren Beschäftigungsangeboten online!!!

Such dir dazu einfach die für euch passende Beschäftigung aus…Apportieren, Mantrailing, Theater AG, Zughundetraining…und dann kannst du unter Angebote buchen bereits einen geplanten Kurs auswählen und natürlich buchen 😉 

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Außerdem findet am 27.11.22 ab 10 Uhr unser Advents-Shooting statt.

Auch hier gibt es noch freie Plätze & alle weiteren Infos findest du in den Specials.

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Ansonsten sehen wir uns hier spätestens Anfang Dezember mit den Dezember Highlights wieder…

Schau ruhig zwischendurch immer mal wieder vorbei, dann verpasst du sicher nichts mehr!

Liebe Grüße

Johanna

Hitze und unsere Hunde – Notwendiges Wissen und hilfreiche Tipps für den Sommer

Ob Welpe, Junghund, Erwachsener oder Senior, die Hitze im Sommer macht unseren Vierbeinern auch dieses Jahr wieder zu schaffen.

Hunde können im Gegensatz zu uns Menschen nicht Schwitzen, denn sie haben nur wenige Schweißdrüsen an Pfoten und Zunge und versuchen somit den Körper durch Hecheln abzukühlen.

Das sie damit nicht immer die hohen Temperaturen ausgeglichen bekommen und je nach Felltyp zusätzlich unter der Hitze leiden, ist nachvollziehbar.

So sehr wir all das grundsätzlich verstehen und nur das Beste für unseren Hund wollen, so sehr sind einige Fehler im praktischen Umgang mit den sommerlichen Temperaturen dennoch weit verbreitet.

Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch ein kleines Sammelsurium an notwendigem Wissen und hilfreichen Tipps für den Sommer zusammen zu stellen.

Beginnen wir mit den größten Gefahren für Hunde bei hohen Temperaturen – hierzu gehören vor allem Überhitzung, Dehydrierung, Hitzschlag und Verbrennungen.

Überhitzung

Solltet ihr bei diesen heißen Temperaturen auf dem Spaziergang das Gefühl haben, dass euer Hund müde ist, sich immer wieder in den Schatten verzieht und sich dort eventuell sogar hinlegt, dann können das die ersten Anzeichen für ein überhitzen sein.

Bleibt dann mit eurem Hund im Schatten, damit er sich ausruhen kann und gebt ihm etwas zu trinken.
Müdigkeit, starkes Hecheln, eine tiefrote Zunge, Erbrechen, Durchfall – all das können Anzeichen für eine Überhitzung sein.

Hunde haben grundsätzlich eine höhere Normaltemperatur als Menschen.

Sollte die Körpertemperatur über 40 ºC gestiegen sein, ist euer Hund überhitzt. Gemessen wird die Körpertemperatur immer rektal.

Dehydrierung

Unbehandelte Dehydrierung beim Hund kann zu Organversagen und zum Tod führen. Wie also kann ich eine Dehydrierung erkennen?

Überprüft das Zahnfleisch eures Hundes. Hebt dazu die Lippe des Hundes an und drückt mit dem Finger auf das Zahnfleisch bis es weiß wird. Sobald ihr den Finger entfernt, sollte ein gesundes Zahnfleisch direkt wieder rosa werden. Bleibt das Zahnfleisch jedoch längere Zeit weiß, ist das ein Anzeichen für eine Dehydrierung.

Auch die Elastizität der Haut kann überprüft werden. Zieht dazu eine Hautfalte im Nacken des Hundes hoch. Bleibt die Hautfalte stehen oder geht nur sehr langsam wieder zurück, ist das ebenfalls ein Anzeichen für Dehydrierung.

Bietet eurem Hund in einem solchen Fall auf jeden Fall etwas zu trinken an. Sollte er nicht von sich aus trinken wollen, gibt es die Möglichkeit die Zunge mit Wasser zu benetzen oder ein triefnasses Handtuch auf der Zunge auszufringen, jedoch bitte nicht zwanghaft Wasser einflößen, da hier ein Erstickungsrisiko besteht.

Hitzschlag

Unbehandelt kann eine schwere Überhitzung zu einem Hitzschlag mit Krampfanfällen, Koma, Herzstillstand und dem Tod führen.

Neben den Anzeichen einer Überhitzung sollte hier also zusätzlich auf eine schnelle flache Atmung, einen glasigen Blick, eingefallene Augen, Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen, einen taumelnden Gang bis hin zur Bewusstlosigkeit geachtet werden.

In dem Zusammenhang sei auch nochmal besonders auf die Hitzeentwicklung im Auto hingewiesen werden, die doch immer wieder unterschätzt wird.

(Quelle: bußgeldkatalog.org)

Grundsätzlich gilt sowohl bei Überhitzung als auch bei Dehydrierung und auf jeden Fall bei Hitzschlag, dass es sich hierbei um akute Notfälle handelt und ihr euch somit auf den Weg zum Tierarzt begeben solltet.

Sollten sich die Anzeichen noch in Grenzen halten und es eurem Hund zumutbar sein, können folgende Maßnahmen zur Abkühlung ergriffen werden:

• den Hund sofort in eine kühle Umgebung bringen

• Wasser zum Trinken anbieten, jedoch kein eiskaltes Wasser, da dies den Körper zu schnell abkühlen und dadurch zum Schock führen könnte

• den Hund behutsam abkühlen (auf ein feuchtes Handtuch oder ähnliches legen, ein feuchtes Tuch über den Kopf, um den Hals, in den Nacken, unter seine Achseln und an die Innenseite seiner Oberschenkel legen, Pfoten und Ohren anfeuchten, kalte Kompressen auflegen)

Verbrennungen

Die drei häufigsten Verbrennungen bei Hunden im Sommer beziehen sich auf die Pfoten, die Nase und das Fell.

Um Verbrennungen an den Pfoten vorzubeugen, sollte man das Laufen auf Asphalt vermeiden, da sich dieser zu sehr erhitzt.

Hier gilt folgender kleiner Schnelltest: Kann man den Handrücken circa zehn Sekunden auf dem Asphalt oder Pflastersteinen liegen lassen, ohne dass es schmerzt, dann können auch Hunde darauf laufen.

Bei Hunden mit heller Haut, insbesondere auf der Nase, gilt auch für den Hund Sonnencreme, da an diesen Stellen sonst ebenfalls ein schmerzhafter Sonnenbrand entstehen kann.

Und einer der größten Irrtümer ist, dass man Hunden mit Unterwolle durch eine Schur im Sommer etwas Gutes tut.

Hierzu muss man wissen, dass Hunde ohne Unterwolle gerne geschoren werden dürfen, jedoch immer noch einige Zentimenter Deckhaar stehen bleiben sollten. Das Fell bleibt hier als Schutz vor der Sonne bestehen, und es kommt nicht zu einer direkten Sonneneinstrahlung auf die Haut und somit sind Verbrennungen durch die Sonne auszuschließen.

Werden Hunde mit Unterwolle geschoren, so verliert das Deckhaar seine kühlende und schützende Fuktion. Die Unterwolle hat die Funktion zu wärmen und ist von der Struktur deutlich feiner als das Deckhaar. Die Gefahr für Verbrennungen und Überhitzung steigt somit bei einer solchen Schur.

Hunde mit Unterwolle sollten daher lediglich ausgekämmt werden, dadurch kann die Luft durch das aufgelockerte Deckhaar zirkulieren, während die Haut vor Sonneneinstrahlungen geschützt bleibt.

Nun noch ein paar Tipps für den Sommer mit Hund:

  1. Gassirunden sollten im Sommer in den frühen Morgen- und späten Abendstunden geschehen
  2. Falls möglich sollten für die Gassirunden schattige Stellen oder Waldgebiete gewählt werden
  3. In der Mittagshitze sollten sich die Hunde im Schatten oder abgedunkelten, kühlen Räumen aufhalten
  4. Unseren Hunden sollte stets frisches kühles Wasser zur freien Verfügung stehen
  5. Ein Hundepool oder ähnliches kann eine Abkühlung für alle Hunde sein, besonders gesund ist es, wenn die Hunde hier ihre Pfoten abkühlen können, ohne mit dem ganzen Körper im Wasser zu sein
  6. Da auch Hunden die Verdauung bei hohen Temperaturen schwerer fällt, sind mehrere kleine Malzeiten ratsam im Sommer
  7. Ein selbstgemachtes Hundeeis oder auch mal ein Bällchen Joghurteis von der Eisdiele können zusätzlich eine kleine Abkühlung bieten
  8. Auch Schwimmen ist natürlich eine willkommene Abkühlung, allerdings sollte das Schwimmen in den Mittagsstunden, in der prallen Sonne und nach zu hoher Anstrengung vermieden werden, da der starke Temperaturwechsel zu einem Hitzschlag führen kann
  9. Fahrradfahren, Ball spielen und andere zu sportliche Anstrengungen sind bei hohen Temperaturen tabu, da auch hier das Risiko für einen Hitzschlag enorm ist
  10. Kühlmatten oder Westen können die Hitze für Hunde für eine gewisse Zeit sehr viel erträglicher machen, da diese durch die Verdunstungskälte wirken und den Hund somit langsam abkühlen

Hoffentlich helfen dir diese Tipps & erleichtern deinem Hund die besonders heißen Tage ein wenig.

 

Was sind Grannen eigentlich?


Grannen sind Getreideborsten. Sie verfügen über fiese Widerhaken an ihren Enden, welche sich beim Kontakt mit beispielsweise Hundefell oder Kleidung festheften. 


Einmal am Fell festgehakt, wandern sie. Schlimmstenfalls durch die Haut in den Hundekörper. Auch durch Körperöffnungen wie Nasenlöcher, Ohren oder den Mund geraten sie als Fremdkörper in das Tier und wandern dann weiter. 


Symptome wie starkes Niesen, Nasenbluten, Schütteln, Schlecken oder Kratzen können auf Grannen im Hund hinweisen.
Sollte dein Hund eines dieser Symptome nach oder während des Spaziergangs zeigen, ab zum Tierarzt. So kann dieser die Granne fachgerecht und sauber entfernen.


Wie kann man Grannen vermeiden?


Leider nicht wirklich. Meidet hoch gewachsene Wiesen und Getreidefelder und sucht eure Vierbeiner nach jedem Spaziergang gründlich ab.

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